Auf Initiative der VVN-BdA-Lüneburg erneuerte die Stadt die Gedenktafel für H.Reinmuth

Die Rache des kleinen (Nazi)Mannes

Gedenktafel für Hermann Reinmuth wurde zerstört

Hermann Reinmuth
Christ · Humanist · Gewerkschafter · Sozialist
Versuch einer Annäherung an ein vergessenes Opfer des NS-Regimes
Eine Erinnerung an den Beamten der Lüneburger Bezirksregierung, Nazi-Widerständler und KZ-Häftling

„Reinmuth, Hermann, NS-Verfolgter, gestorben, Gefängnis Waldheim, KZ Sachsenhausen, Hochverrat, stellvertr. Landrat, Lüneburg

Diesen dürftigen Hinweisen, zufällig entdeckt im Jahre 2002 im Internet unter „Gedenkbuch verfolgter Sozialdemokraten“, schloss sich uns sofort die Frage an: „Wer war Hermann Reinmuth? Was hat er getan, das ihm der Vorwurf des Hochverrats gemacht wurde, wahrscheinlich in Lüneburg? Warum ist sein Name in Lüneburg völlig unbekannt?“ Es gab eine Recherche, die ein Jahrzehnt andauern sollte.

Das Ergebnis dieser Recherche ist hier auf 44 Seiten nachzulesen:

Möglichst schnell sollte der Gedenkort wieder hergestelllt werden und zwar deutlich aufwendiger ! Ein Beispiel kann die Tafel an der Teufelsbrücke sein:

Zum Vergleich, das war die ursprüngliche Gedenktafel für Hermann Reinmuth: