Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust

Der Redebeitrag der VVN-BdA-Lüneburg am 27.01.2020 zum internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust:

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Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Ein breites Bündnis von 13 Organisationen unterstützte die Gedenkfeier in der Lindenstraße

Bei der großen Zahl von Gedenkveranstaltungen zur 75-jährigen Befreiung Auschwitz` hob sich die Gedenkfeier am 27. Januar in der Lüneburger Lindenstraße besonders hervor, die auf Initiative der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen durchgeführt wurde.

Überwiegend junge bis sehr junge Lüneburger*innen, insgesamt etwa 200 Menschen, gedachten der Naziopfer mit einer würdigen Gedenkfeier. Es gab ein abwechslungsreiches Programm, gestaltet von verschiedenen Gruppen der Falken, von der VVN-BdA, vom Literaturbetrieb, von der Partei Die Linke, von der SCA und von einer Gruppe, die Gedichte von Ruth Klüger rezitierte.

In vielen Beiträgen wurde die besondere Verantwortung Lüneburgs als ehemalige Gauhauptstadt betont, die Erinnerung an die Nazigräuel wachzuhalten. Ob die Verantwortlichen der Stadt dem nachkommen werden, wird sich unter anderem an den Ergebnissen des seit über einem Jahr tagenden „Arbeitskreis Erinnerungskultur“ der Stadt zeigen.

Durch aufgestellte Kerzen und niedergelegte weiße Rosen fand die Veranstaltung in einer angemessenen, würdevollen Atmosphäre statt. Sie endete mit der Verlesung der Namen der Lüneburger Bürger*innen, von denen bekannt ist, dass sie in Auschwitz ermordet wurden.