Spiel Zigeunistan

Spiel Zigeunistan

Während der Lüneburger Wochen gegen Rassismus konnte das Theaterstück „Spiel Zigeunistan“ hier angesehen werden. Mehrfach wurde es unter anderem auch im Thalia-Theater aufgeführt. Sollte es die Gelegenheit geben, dieses Stück noch einmal zu sehen, sollte die Chance ergriffen werden. Auch für Menschen, die sich schon intensiv mit Rassismus beschäftgt haben, bietet diese Autorenlesung mit Musik ergänzende, wenn ich sogar neue Informationen und Sichtweisen.

Das Theater am Strom schreibt dazu auf der Hompage:
„Der Theatertext bietet einen direkten Einblick in die nur sehr allmählich kleiner werdenden Traumatisierungen durch die kollektive Verfolgung und Ermordung deutscher Sinti durch die Nazis. Er erzählt vom Alltag zweier Hamburger Sinti. Der Schüler Wolkly will Musiker werden, der Bildungsberater und Boxtrainer Letscho engagiert sich täglich für seine Leute. Beide sind mit Schule überhaupt nicht klargekommen.
SPIEL ZIGEUNISTAN basiert auf Gesprächen mit zwei Mitgliedern der Wilhelmsburger Familie Weiss.
Christiane Richers, präsentiert ihren Text gemeinsam mit dem Jazz – Saxophonisten Kako Weiss, von dessen Leben das Stück handelt. Text und Musik erzählen gemeinsam die Geschichte.

Spiel Zigeunistan entstand als Auftragsarbeit des Thalia Theaters Hamburg und stand dort drei Jahre auf dem Spielplan.“

pg