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Der russische Krieg gegen die Ukraine. Kriegsgefangenschaft und Völkerrecht –

Oktober 25 @ 18:00 - 19:30

Eine Veranstaltung in Berlin machen, die den Auftakt der Veranstaltungsreihe /„Der russische Krieg gegen die Ukraine. Geschichte – Politik – Gedenken“/ bildet, die die Gedenkstätte Lager Sandbostel in Kooperation mit dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der Max-Weber-Stiftung und weiteren Kooperationspartnern organisiert.

 

Der russische Krieg gegen die Ukraine. Kriegsgefangenschaft und Völkerrecht*
25. Oktober 2022, 18:00-19:30
Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund
In den Ministergärten 10, 10117 Berlin
Raum: Oberdeck
Eintritt frei

Das Völkerrecht stellt Kombattant:innen in bewaffneten Konflikten unter internationalen Schutz. Die Veranstaltung diskutiert internationales Recht und die Praxis der Gewahrsamsmächte im Umgang mit den Kriegsgefangenen im – unerklärten – Krieg gegen die Ukraine seit 2014. Die Diskussion der Experten Prof. Dr. Golczewski und Dr. Wolfgang Form mit Dr. Heike Winkel und Andreas Ehresmann beleuchtet historische Entwicklungen der relevanten Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts und thematisiert besondere Problemlagen im aktuellen Umgang mit Gefangenen im russischen Krieg gegen die Ukraine.
Die Podiumsdiskussion eröffnet die Veranstaltungsreihe „Der russische Krieg gegen die Ukraine. Geschichte – Politik – Gedenken.“ Die Reihe bringt in loser Folge Vertreter:innen unterschiedlicher Fachdisziplinen in wechselnden Formaten zusammen, um wesentliche Aspekte von Kriegführung, Berichterstattung und öffentlichen Diskursen in aktueller und historischer Perspektive zu beleuchten. Dazu gehören das humanitäre Völkerrecht, Ikonografie und Rhetoriken des Kriegs, die Dynamiken europäischer Erinnerungskulturen und Probleme historischer Analogien. Die Reihe wird von der Gedenkstätte Lager Sandbostel, dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der Max-Weber-Stiftung und weiteren Kooperationspartnern organisiert.

Podium + Moderation:
Frank Golczewski, Prof. Dr., Historiker, Professor em. für Osteuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Er zählt zu den wichtigsten Experten der Ukraine-Forschung und hat breit zur sowjetischen, ukrainischen, russischen, polnischen und jüdischen Geschichte publiziert.
Wolfgang Form, Dr. phil., Politologe und bis 2022 Geschäftsführer des Internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrums Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg. Seine Forschungsgebiete sind unter anderem die Entwicklung des Völkerstrafrechts und die Geschichte der Kriegsverbrecherprozesse seit 1945.
Heike Winkel, Dr. phil., Slavistin, Koordinatorin des Projekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ beim Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Andreas Ehresmann, Historiker, Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel (am Standort des ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag X B)

 

Details

Datum:
Oktober 25
Zeit:
18:00 - 19:30
Webseite:
https://www.stiftung-lager-sandbostel.de/

Veranstaltungsort

Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund In den Ministergärten 10, 10117 Berlin Raum: Oberdeck
In den Ministergärten 10
Berlin, Berlin 10117
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