Veröffentlichungen

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Unsere neuste Veröffentlichung

Zum „Rassenschande“-Prozess des Landgerichts Lüne-burg gegen Heinrich Kistner. Opfer und Täter“

Erneut veröffentlicht die VVN-BdA-Lüneburg eine Schrift zur üblen Rolle der Lüneburger Justiz während des Naziregimes  –  weiterlesen

Wolfgang Mirosch und seine Mutter Katharina Czaja

Die Geschichte zweier Lüneburg-Adendorfer Menschen im Nationalsozialismus

Das aktuelle Buch schildert das Schicksal der Lüneburger Sinti und Roma während der Herrschaft des Nationalsozialismus am Beispiel des Grundschülers Wolfgang Mirosch und seiner Mutter Katharina Czaja. Auf Grundlage neuester Forschungen, unter anderem in den verschiedensten Archiven zeichnet Peter Raykowski auf akribische Art das kurze Leben von Wolfgang Mirosch und seiner Mutter Katharina Czaja nach. Schon fällt als erstes auf: Warum trägt Wolfgang einen anderen Nachnamen als seine Mutter? Ein Frage von vielen, die in dem Buch beantwortet werden.
   Wir wünschen dem Buch eine große Verbreitung und freuen uns über Rückmeldungen. Besonders weisen wir darauf hin, dass die Darstellung mit ihren einfühlsamen Texten sowie zahlreichen Abbildungen besonders für die Bildungsarbeit auch mit jungen Menschen gedacht und geeignet ist.  Auf Wunsch können wir dafür auch Lesungen anbieten.

Zum Vorwort der Schrift

Zum Inhaltsverzeichnis

Das Buch ist für 15€ / (Solidaritätspreis 17€)  hier zu erhalten

 –      Buchhandlung Adendorf, Kirchweg 72

 –      Avenir Laden & Café, Katzenstraße 2 (Im Heinrich-Böll-Haus), 21335 Lüneburg

oder für 15€ / (Solidaritätspreis 17€); zzgl. 3 € Versandkosten auf dem Postweg – Bestellung über vvn-bda-lueneburg@vvn-bda-lg.de

ISBN 978-3-00-068686-3

Presseerklärung zur Veröffentlichnung der Broschüre:

Das Landgericht Lüneburg als „Spitze der justizförmigen Kommunisten-verfolgung“ der 1950er/1960er- Jahre
Teil II a:
Verfahren – Prozesse – AngeklagteEine weitere Broschüre über Lüneburgs NS-Justizgeschichte legt jetzt die örtliche VVN-BdA vor. Sie knüpft an ihre Veröffentlichung aus dem Jahr 2016 an über die erste Justiz- und NSDAP-Parteikarriere Lüneburger Richter und Staatsanwälte während der NS-Zeit und deren in der Regel problemlose Wiedereinstellung in den Justizdienst beim Lüneburger Landgericht nach 1945 (Teil I: Das Personal. Nichts verlernt –Die zweite Karriere ehemaliger NS-Richter und Staatsanwälte bei der 4. Kammer“). Diese Schrift fand bundesweite Beachtung und selbst höchstministerielle Empfehlung (Niedersachsens Justizministerin A. Niewisch-Lennartz am 27. Januar 2016 in der Lüneburger Universität).  Nun folgt ein weiterer Teil. mehr lesen

Die Broschüre „Das Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung“ der 1950er/1960er Jahre“, Teil III „Kalter Bürgerkrieg in Lüneburg“ ist (wie die anderen Schriften dieser Reihe) auf Rechnung für 7,00 Euro zu erhalten unter der Bestelladresse:

vvn-bda-lueneburgätvvn-bda-lgpunktde [Entsprechendes einsetzen (ät=@ / punkt=.)]

Ältere Broschüren

Vom KZ-Friedhof zum Rhododendron-Park

Wie Lüneburg über seine Nazi-Verbrechen Gras wachsen ließ
Vorwort
Immer wieder haben sich einzelne Personen in der Vergangenheit mit der Geschichte von Lüneburgs „vergessenen Friedhöfen“ beschäftigt, ohne dass sie damit bei den Verantwortlichen der Stadt eine grundlegende Veränderung der Haltung gegenüber diesen Grabanla-gen erreichen konnten.
In den letzten Jahren rücken diese „vergessenen“ Friedhöfe verstärkt ins öffentliche Blickfeld – wobei diese Schrift zeigt, dass sie keineswegs gleichsam durch den natürlichen Lauf der Zeit „vergessen“ wurden, sondern die Erinnerung an ihre Toten gezielt ausgelöscht werden sollte.
Denn die dort Begrabenen sind Opfer der faschistischen Herrschaft in Lüneburg: Der „Russenfriedhof“, der „Friedhof der Heil- und Pflegeanstalt“, der „Judenfriedhof“ und der „KZ-Friedhof“.

Kritik des „Friedenspfades“ der Friedensstiftung Günter Manzke

Zur Lüneburger „Erinnerungskultur“ im öffentlichen Raum und vom Versuch, sich die Vergangenheit zurechtzubiegen

Vorwort
Von der „Friedensstiftung Günter Manzke“ wurde in Lüne-burg im Jahre 2014 ein „Friedenspfad“ installiert und am 23. August d. J. öffentlich eingeweiht. Es handelt sich hier-bei um einen „Stadtrundgang zu Denkmalen und Orten des Gedenkens in Lüneburg“ im Bereich des engeren Stadtge-biets. Mit einem Informations-Faltblatt (erhältlich am Tou-risten Info-Point im Rathaus) wird zum Besuch dieser 24 Orte eingeladen. An den in diesem Faltblatt beschriebenen und zum Aufsuchen empfohlenen Orten wurden „Erklä-rungstafeln“ angebracht, um den Betrachtern/-innen nähere Informationen über diese Gebäude und Denkmale zu liefern. Alle Tafeln sind mit dem Manzke-Logo und einem Hinweis auf die Manzke-Stiftung versehen. Auf einigen dieser Erklärungstafeln sind zudem QR-Codes angebracht, um den Besuchern/-innen an Ort und Stelle über das Internet weitere Informationen zu liefern.
 

Die Staatspolizei Lüneburg II

Die Gestapo-Schutzhäftlinge des Landgerichtsgefängnisses

Vorwort
„Hier auf dem Hinterhof des heutigen Landgerichts befand sich in der Zeit ab 1935 das Landgerichtsgefängnis. Bis 1945 wurden dort neben den Justizhäftlingen über 4.000 Häftlinge der Geheimen Staatspolizei Lüneburg gefangen gehalten, zum großen Teil osteuropäische Zwangsarbeiter/-innen. Für mehr als 900 dieser Männer, Frauen und Jugendlichen war dieser Ort Durchgangsstation auf dem Weg zu Folter und Tod. Sie wurden in ein Arbeitserziehungslager verbracht, in die Konzentrationslager Neuengamme, Sachsenhausen, Ravensbrück, Buchenwald, Auschwitz und andere, oder sie wurden in verschiedenen Orten des Lüneburger Bezirks ermordet.“